EL HIERRO - isla magica                                           www.insel-hierro.de
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Natur mit allen Sinnen spüren                                                 EL HIERRO - entdecken Sie es!
El Hierro   ist abwechslungsreich wie keine andere kanarische Insel. Nehmen Sie sich die Zeit hier etwas über die “vergessene Insel” zu erfahren.
Die Insel Hierro ist für jeden Besucher - ob er zum ersten Male oder “Wiederholungsurlauber” ist - immer wieder eine neue kleine Welt für sich. Für den Erstbesucher sollen diese Tipps helfen die kleine Insel Hierro besser zu verstehen und das Besondere an diesem Kleinod bewahren zu helfen.

Anreiseinfos:
Per Flug von Deutschland aus kommen die meisten Charterflüge in Teneriffa Süd an. Von dort nehmen die meisten Urlauber den Bus oder ein Taxi zum Fährhafen (El Puerto) im Süden Teneriffas.
Mehrmals täglich fährt die Fähre der Naviera Armas - online buchbar.
Alternativ kann man mit dem Linienflugzeug aus Deutschland direkt zum Flughafen Teneriffa Nord gelangen, hier geht dann auch der Inselflug nach El Hierro (täglich). Das Flugticket ist meist nur unwesentlich teurer als die Fährtickets. Ein Vergleich lohnt sich also, zudem das Flugzeug mehrmals täglich gen El Hierro abhebt.
Von El Hierro geht es dann mit dem Mietwagen oder Taxi zum Urlaubsobjekt.


Inseldaten:
El Hierro ist die südwestlichste Insel der Kanaren. Die Grundfläche beträgt 279 Quadratkilometer. Mit 1.500 m ist der Malpaso der höchste Berg dieser idyllischen Insel, die mit 10.500 Einwohnern noch recht dünn besiedelt ist.
Der Ort mit dem klangvollen Namen Villa Santa Maria de Valverde, kurz Valverde, ist Sitz der Inselregierung und auch des Bürgermeisteramtes der Gemeinde Valverde. Das zweite Bürgermeisteramt befindet sich in Frontera, im Golfo, dessen Einwohnerzahl die von Valverde leicht überschreitet. Das 3te Bürgermeisteramt befindet sich seit 2007 in El Pinar.
Die Ureinwohner nannten ihre Insel „Ecero“, was „stark“ bedeutete. Vermutlich entwickelte sich daraus dann der Name „Ferro“ und letzlich das noch heute erhaltene „Hierro“, was im Spanischen „Eisen“ bedeutet.
Valverde war auch damals der Hauptort der Insel, allerdings wurde er von der ursprünglichen Bevölkerung Amoco genannt. Viele Orts- und Landschaftsnamen erinnern heute noch an die Sprache der alten Herrenos, wie z.B. Tamaduste, Tirmijiraque, Taibique, Echedo und Erese.

Das Alter der Insel wird von Geologen auf 1 Mio.Jahre geschätzt. Nach der Eroberung im Jahre 1405 ist lediglich der Vulkanausbruch im Jahre 1793 bekannt. Jener Ausbruch, der uns die pechschwarzen Lavafelder in El Verodal beschert hat.
El Hierro ist auch die Heimat der Rieseneidechse (Lacerta Simonyi Steindachner 1893), die in den Steilabstürzen des Golfo, im Risco de Tibataje, lebt.
Zwischen 1634 und 1883 ging durch die Punta de Orchilla, im äussersten Westen der Insel, der Nullmeridian, der „Meridian von Ferro“. Erst vor gut 100 Jahren wurder dieser Meridian in das englische Greenwich verlegt. Zum Leidwesen der Kartographen, deren stille Liebe aus messtechnischen Gründen noch immer dem alten „Ferro-Meridian“ gilt.
Der Leuchtturm „Faro“ ist das letzte Licht Europas für Schiffe auf dem Weg nach Südamerika, aber auch das erste bei ihrer Rückkehr.

El Hierro hat mehrere Klimazonen:
Die Küste mit ihrer Fischerei, deren Hauptort zweifelsfrei La Restinga ist.
Die mittlere Höhenlage mit Ackerbau, jeder Art Gemüse, Obst und Kleintierhaltung, sowie dem Weinbau in Echedo, el Pinar und in bescheidenem Ausmass auch schon in Isora.


Die Lage um 1000 Höhenmetern mit Viehzuchtgebieten und der Milchwirtschaft um San Andres und der Hochebene von Nidafe.

Die Hochlage mit Kiefer-, Lorbeer- und Baum-Erika-Wäldern, die teilweise die Höhe des Malpaso erreichen.
Natürlich lassen sich diese Zonen nicht genau festlegen, da die Insel klimatisch zu verschieden ist.
Eine Ausnahme bildet in jedem Fall der Golf, das Agrarzentrum El Hierros mit Weinbau, Bananen- und Ananas-Pflanzungen, dessen Erträge auch exportiert werden. An der Küste von Sabinosa, ebenfalls im Golfo, befindet sich die Heilquelle „Pozo de la Salud“.


Der Heilige Baum
El Hierro wurde ursprünglich wasserleer beschrieben. Es gäbe nur jenes Wasser, was vom heiligen Baum „Garoe“ in Tigulahe tropfe. Der Chronist Leonardo Torriani schrieb 1590 die entsprechende Erklärung zu diesem Phänomen: Der Baum befindet sich in einem Engpass der Berge, einem Kessel, durch den die Wolken ziehen, deren Feuchtigkeit an den Blättern kondensiert und von dort abtropft.
Zur Zeit der Eroberung der Insel veranlasste der Stadtrat Valverdes eine Bewachung des „Wasserbaumes“, der zur Gattung der Tils (Stinklorbeer) gehört. Jedem Einwohner wurden sieben Krüge Wasser zugestanden, zzgl. der Unmengen, die den vornehmen Herrschaften gereicht wurden.
Ein Sturm im Jahre 1610 fällte dieses Wunderwerk der Natur. Vor 30 Jahren aber wurde an der gleichen Stelle, die man über San Andres erreicht, ein neuer Til gepflanzt. Obwohl noch nicht den Kinderschuhen entwachsen, beginnt sein junges Geäst bereits heute den kleinen Felsenkessel auszufüllen und die darunter liegenden, in den Berg geschlagenen, Wasserdepots zu füllen. Der Legende nach war der Garoe der einzige „Wasserbaum“, tatsächlich aber tropften auch die moosüberwucherten Kiefer-, Lorbeer- und Erikabäume in den Höhenzügen el Hierros ihr Wasser aus den Wolken ab und sie tun es heute immer noch!



Flora und Fauna
Die einheimische Pflanzenwelt auf El Hierro gibt sich exklusiv und gleichzeitig vielfältig. Für ihre Einzigartigkeit hat die isolierte Lage gesorgt. Die letzte Eiszeit begrub Europa unter Gletschern und vernichtete die ehemals subtropische Vegetation des Tertiär -auf den Kanarischen Inseln überlebten Farne, Lorbeerwälder und Drachenbäume. Als Inselgruppe, die nie eine Landverbindung besaß, konnten sich im Archipel auch Pflanzengruppen entwickeln, die sich von ihren Geschwistern der benachbarten Kontinente deutlich unterscheiden.

El Hierros Pflanzenwelt resultiert aus den Höhenunterschieden auf der Insel und dem beständig wehenden Nordostpassat. Unterschiedlich Klima- und Vegetationszonen liegen somit dicht beieinander. Warmen Nebelurwäldern, wohl temperierte Pinienwälder, jede Zone hat ihre eigene Vegetation mit Pflanzen, die sich an die jeweiligen Bedingungen angepasst haben. Zwischen dem botanischen Kunterbunt wachsen einheimische Palmen und Drachenbäume.


Um botanische Entdeckungen zu machen, muss man keine abseitigen Gegenden aufsuchen. Die floristischen Raritäten stehen fast am Wegesrand.

El Hierros Tierwelt ist weniger artenreich. Als einzige Säugetiere haben Fledermäuse den Weg auf die Sonneninsel gefunden. Vögel und Schmetterlinge zwitschern und flattern dagegen in großer Zahl durch die Natur. Zur Familie der Mönchsgrasmücken gehört der fleissigste freilebende Sänger, der Capriot.

Wenn es unterwegs im Gebüsch verdächtig raschelt, jagen dort vermutlich flinke Eidechsen, die sogar ein Stück Banane oder Apfel nicht verschmähen. Ihre Verwandten, die Geckos, halten sich vorwiegend in der Umgebung von Menschen auf. Gefährliche Begegnungen mit der Tierwelt sind auf El Hierro hingegen auch auf einsamen Bergpfaden nicht zu befürchten - es gibt weder Schlangen, Skorpione noch wilde Raubtiere.


Vulkanaktivitäten im Meer vor La Restinga El Hierro
2011 und 2012 bebte die Erde auf El Hierro und das Meer vor La Restinga begann zu brodeln - ein Vulkan "El Discreto" aus den Tiefen des Meeres kam bis 350 m unterhalb der Meeresoberfläche zum vorläufigen Stillstand. Das Gebiet - im Meer - wird seither akribisch überwacht und erforscht. Viele Vulkan-Touristen konnte El Hierro deshalb in der letzten Zeit verzeichnen.


Weiterführende Infos über El Hierro erhalten Sie auch vom Tourismusbüro der Insel - im Internet unter: www.elhierro.travel


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